Über Lahti nach Peking

Kombiniererin Jenny Nowak trägt die deutschen Hoffnungen zur WM


„Mein  großes  Ziel sind die Olympischen Spiele 2022 in Peking!“  Die  16-jährige  Jenny  Nowak macht aus ihren Träumen kein Geheimnis.  Muss  sie  auch  nicht, denn  die  junge  Frau  vom  Bundesstützpunkt Klingenthal gab in ihrer bisherigen  Karriere  jede  Menge Anlass, für die Zukunft noch einiges an  Erfolgen  zu erwarten.  Der  vielleicht größte Coup gelang ihr voriges Jahr bei den Juniorenweltmeisterschaften  im  schweizerischen Kandersteg.  Dort  stand  erstmals eine  Demonstrationswettbewerb der Frauen in der Nordischen Kombination  auf  dem  Programm,  denJenny  Nowak  mit  dem  besten Sprungergebnis  und  der  zweitbesten Laufzeit souverän gewann.

Am  morgigen  Sonntag  macht sich die Lausitzerin – ihr Heimatverein ist der SC Sohland – auf den Weg zu ihren zweiten Juniorenweltmeisterschaften.  Im  finnischen  Lahti zählt  die  in  Klingenthal  von  Uwe Schuricht, Lech Pochwala und Henry  Glaß  trainierte  Sportlerin  am Mittwoch  beim  ersten  offiziellen Kombinationswettkampf der Juniorinnen zu den Favoritinnen. Zudem startet sie in Lahti im Spezialspringen, in dem sie nicht minder erfolgreich  ist:  Vorige  Saison  belegte  sie bei den Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen daheim in Klingenthal immerhin Platz 3.

Dass die internationale Spitze in der  noch  jungen  Sportart  Frauen-Kombination  breiter  geworden  ist, spürt Jenny Nowak im Continentalcup,  der  wichtigsten  Wettkampfserie.  Die  beendete  sie  voriges  Jahr als  beste  Deutsche  in  der  Gesamtwertung  auf  Platz  3,  auf  dem  sie auch derzeit wieder steht. Sehr viele der Konkurrentinnen dort wird sie in Lahti wiedertreffen.

Quelle: Freie Presse

Offizieller Medienpartner bei der Wahl der Vogtlandsportler 2018