Strampeln für das Team Tokio

Die Radsportlerin Michaela Ebert räumt auf der Straße und auf der Bahn ab


 Die  21-jährige  Michaela Ebert gilt als eines der größten sächsischen Radsporttalente. Derzeit studiert  die  Plauenerin  in  Köln  Sportjournalismus  und  hat  nebenher einige  sportliche  Höchstleistungen aufzuweisen.  Im  vergangenen  Jahr holte Michaela Ebert dreimal Silber bei Deutschen Meisterschaften und Bronze bei den  Europameisterschaften  der  Mannschaften  im  Nachwuchs.

Doch die bisherigen Erfolge sollen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Sie zählt zweifelsohne zu  den  besten  deutschen  Talenten im  physischen  Bereich“,  lobt  Maik Ebert,  ihr  Vater  und  zugleich  Trainer.  Ihre  Erfolge  hat  sich  Michaela Ebert  hart  erarbeitet.  Große  Unterstützung von Verbänden hat sie nie erfahren.  Einzig  ihr  Fleiß  und  der pure  Wille  haben  sie  dorthin gebracht,  wo  sie  nun  mit  ihrem Rennrad  steht.  Wie  Vater  Maik berichtet, sitzt sie täglich zwischen drei und fünf Stunden auf dem Rad, um  die   Leistungsfähigkeit  zu  steigern.  Pro  Jahr  kommen  so  bis  zu 25.000  Kilometer  im  Sattel  zusammen.

Mit  den  Erfolgen  2018  hat  die Vogtländerin  trotz  einiger  Höhen und  Tiefen  ihre  mit  Abstand  beste Saison  hinter  sich.  Bei  der  Thüringen-Rundfahrt  schaffte  sie  als  Einzelstarterin auf der Etappe rund um Gera  als  Zehnte  ihre  beste  Platzierung. Auch einige Weltcupstarts hat sie  absolviert  und  kam  auch  dort unter die besten zehn Fahrerinnen. Für  ihre  Leistungen  wurde  sie vom Landessportbund in das „Team Tokio  2020“  aufgenommen.  Mit 67 anderen Sportlern wird Michaela Ebert  in  den  nächsten  zwei  Jahren auf die Olympischen Spiele in Tokio vorbereitet.

Quelle: Freie Presse

Offizieller Medienpartner bei der Wahl der Vogtlandsportler 2018