WM-Bronze krönt irres Jahr

Der Markneukirchener Franz Richter ringt sich in die Top 20 der Welt


Der  Markneukirchener  Ringer  Franz  Richter blickt auf ein wahnsinnig erfolgreiches Jahr zurück. Beim Weltranglistenturnier  im  kubanischen  Havanna setzte er zu Jahresbeginn mit dem Bronzerang ein erstes Achtungszeichen  und  katapultierte  sich  damit unter die Top 20 der Weltrangliste. Der 20-jährige Griechisch-Römisch-Spezialist  gewann  im  März  den Deutschen  Meistertitel  bei  den Junioren,  bei  den  Männern  verteidigte er wenige Wochen später seinen Bronzerang aus dem Vorjahr. Der ganz große Coup folgte mit der  Silbermedaille  bei  den  Europameisterschaften  in  Rom  und  der Bronzemedaille  bei  den  Weltmeisterschaften  im  slowakischen  Trnava. Dort musste sich Richter, dessen Mutter  Kristina  1988  und  1992 Olympiasiegerin  im  Rudern  war, lediglich  dem  späteren  ChampionAmin Mirzazadeh aus dem Iran 1:2 geschlagen geben.

Aufgrund dieser Erfolge kürte der Deutsche  Ringer-Bund  den  Markneukirchener,  der  im  Bundesleistungszentrum  in  Frankfurt  an  der Oder bei Heinz Thiel und Maik Bitterling  trainiert,  zum  Nachwuchssportler des Jahres. Für das Markneukirchener Regionalligateam, blieb der Bundeswehrsoldat  vergangene  Saison  in  allen Schwergewichtskämpfen  im  griechisch-römischen  Stil  ungeschlagen. Damit ist der Wahl-Vogtländer, der  im  Alter  von  sechs  Jahren  in Leipzig  mit  dem  Ringen  begonnen hatte, eine tragende Säule. „Gemeinsam  mit  ihm  und  um  ihn  herum bauen wir eine Mannschaft auf, mit der  wir  kommende  Saison  in  die Bundesliga  aufsteigen  wollen“,  so Germanias Vereinsvorsitzender Jens Berndt.


Quelle: Freie Presse

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