Jetzt zählt erstmal das Abitur

Niklas Schießl vom JV Ippon Rodewisch ist Mitteldeutscher Judomeister


Judo  ist  für  Niklas Schießl fester Bestandteil im Leben. 2007  hat  der  heute  18-Jährige,  der am  Bundesleistungsstützpunkt  in Leipzig trainiert und für den JV Ippon  Rodewisch  startet,  mit  dem Sport  angefangen  und  sich  immer weiter nach vorn gekämpft. Der junge  Sportler  stand  vorige  Saison  für den Judoclub Leipzig in der 2. Bundesliga auf der Matte und im  Kader des Erstbundesligateams. Mit Rodewisch ist Niklas Schießl Staffelsieger in der Verbandsliga geworden. In der Mannschaft  gehört  er  zu  den  Leistungsträgern.

Sein größter Erfolg 2018 war der Sieg bei der Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft der Männer im Limit bis 100 Kilogramm im November in Leipzig. Dabei musste er sich gegen zehn  Konkurrenten  durchsetzen. Großen  Stellenwert  misst  Schießl auch  der  Teilnahme  an  der  Deutschen  U-21-Einzelmeisterschaft  im März in Frankfurt (Oder) bei, wo er mit Platz 7 von der Matte gegangen ist. Einmal Silber erkämpfte sich der 18-Jährige im Juli bei einem Turnier des Deutschen Judo-Bundes in München.

Für  dieses  Jahr  hat  sich  Schießl einiges  vorgenommen:  „Mein  Ziel sind gute Platzierungen in der U-21-Meisterschaftsserie.  Bis  zum  Mai liegt  der  Fokus  aber  erst  einmal darauf,  das  Abitur  abzuschließen.“ Dennoch heißt es weiter hart zu trainieren, um den Anschluss nicht zu verlieren.  Über  die  Nominierung zur  vogtländischen  Sportlerwahl  – vorgeschlagen hat ihn der JV Ippon Rodewisch – freut sich Schießl: „Es fühlt  sich  gut  an,  auf  der  Liste  der Nominierten  zu  stehen.  Es  ist  eine schöne Anerkennung.“ |


Quelle: Freie Presse

Offizieller Medienpartner bei der Wahl der Vogtlandsportler 2018