Sternstunde in der Schweiz

Kombinierer Tim Kopp holt Bronze bei den Junioren-Weltmeisterschaften


Etwas  Wehmut  ist garantiert dabei, wenn Tim Kopp in diesen Tagen das Geschehen bei den nordischen  Skiweltmeisterschaften der  Junioren  im  finnischen  Lahti verfolgt.  Gerne  hätte  der  Nordisch Kombinierte, der in wenigen Tagen seinen  20.  Geburtstag  feiert,  das Erlebnis  noch  einmal  ausgekostet, sich  mit  den  besten  Nachwuchssportlern der Welt in seinem  Metier zu messen. Dreimal war ihm das vergönnt, und auch dieses Jahr klopfte er vernehmbar an die Tür des Deutschen  Skiverbandes  an.  Der  entschied sich letztlich für den Oberstdorfer Wendelin Thannheimer und gegen Kopp, die vom Leistungsstand beide gleichauf lagen.

Im  vergangenen  Jahr  hatte  der Breitenfelder, der seine Laufbahn bei der  SG  Medizin  Bad  Elster  begann und  2013  zum  VSC  Klingenthal wechselte, seine Berufung ins deutsche  WM-Team  jedenfalls  gerechtfertigt und im schweizerischen Kandersteg  seinen  Beitrag  zu  Team-Bronze  geleistet.  Schon  zwei  Jahre zuvor  im  rumänischen  Rasnov  lief er  mit  der  deutschen  Mannschaft auf Platz 3. Seine  besten  Einzelplatzierungen schaffte Tim Kopp vorigen Winter mit Rang 3 und 5 beim Alpencup in  Baiersbronn.  Bei  den  Deutschen Meisterschaften  der  Junioren  daheim in Klingenthal wurde er Achter.  In  diesem  Winter  hadert  der Blondschopf, der seit dem vergangenen Jahr im bayerischen Oberstdorf trainiert,  noch  etwas  mit  seinen Sprungleistungen.  Den  Rückschlag mit  der  verpassten  WM-Qualifikation  hat  er  verarbeitet.  „Ich  versuche, im Continentalcup gute Ergebnisse  abzuliefern,  um  auf  einen Weltcup-Einsatz  in  der  nationalen Gruppe hoffen zu können.“


Quelle: Freie Presse

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