Der Aufstieg des Aufsteigers

FSV Reichenbach schafft Durchmarsch in die Volleyball-Sachsenliga
 

Für  die  Volleyballerinnen des FSV Reichenbach war die Landesklasse West in der vergangenen  Saison  nur  eine  Zwischenstation,  denn  die  Mannschaft  machte im Frühjahr 2018 den Durchmarsch von der Bezirks- in die Sachsenliga perfekt.  Der  überraschte  vor  allem aufgrund der Dominanz: Die Wildcats des FSV verloren nur eines ihrer 18  Punktspiele  und  beendeten  die Saison mit zehn Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Das hatte selbst  der  Reichenbacher  Trainer Frank Sommer so nicht erwartet. „Es kam vieles zusammen“, sagt er.
Den  Ausschlag  für  den  zweiten Aufstieg  in  Folge  gaben  die  akribische  Saisonvorbereitung  und  die Harmonie in der Mannschaft. „Das Ziel war, immer mit klaren Spielzügen zu agieren. Das ist fast durchweg aufgegangen. Dazu hat jede Spielerin  neben  Ausbildung  und  Beruf mehr in den Sport reingeworfen, als man  das  im  unterklassigen  Volleyball  erwarten  kann“,  erklärt  Frank Sommer. Und wenn es drauf ankam, brachten entweder die routinierten Spielerinnen die nötige Ruhe hinein oder die jungen Mädels verschafften mit erkämpften Bällen in der Feldabwehr den Älteren im Team Gelegenheit zum Luftholen. Mit dieser Mischung schaffte es der FSV erstmals in  der  Vereinsgeschichte  auch  ins sächsische  Landespokal-Finale,  das jedoch  der  favorisierte  Dresdner SC  II für sich entschied.

In der laufenden Saison knüpften die  mit  zwei  Neuzugängen  in  die höchste  sächsische  Spielklasse  gestarteten  FSV-Volleyballerinnen  an die starken Leistungen der Vorjahre an. Reichenbach gewann in der Hinrunde sieben von neun Spielen und geht damit als Tabellendritter in die zweite Saisonhälfte.

Quelle: Freie Presse

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