Jößnitz im zweiten Frühling

Fußballerinnen der SG schaffen den Aufstieg zur Landesliga


Dass  die  SG  Jößnitz  das Aushängeschild des vogtländischen Frauenfußballs  ist,  wird  niemand ernsthaft  bestreiten  wollen.  Die Anfänge  reichen  zurück  ins  Jahr 1990  zunächst  beim  VFC  Plauen. Weil man sich dort etwas als fünftes Rad  am  Wagen  fühlte,  folgte  1992 der Wechsel zur SG Jößnitz und ein ungeahnter  Aufschwung.  Bezirkspokalsieg  1994,  Meisterschaftsgewinne  und  Aufstiege  bis  hin  zur Landesliga, der Gewinn des Landespokals 2003 und eine Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München sollten  folgen. 

Höhepunkt  war  das Spiel in der ersten Runde des DFB- Pokalwettbewerbs  im  September 2003  gegen  Serienmeister  1.  FFC Frankfurt mit Birgit Prinz, Nia Künzer oder Steffi Jones, das 1:20 verloren  ging.  Das goldene  Tor  schoss Mandy Kunze. Bis 2010 hielt Jößnitz die Landesliga,  dann  folgte  ein  paar  magere Jahre. Die dünn gewordene Kaderdecke  führte  zur  Spielgemeinschaft mit  dem  VfB  Auerbach  in  der Bezirksliga,  die  zwei  Jahre  Bestand hatte.  Über  die  Vogtlandliga  und Landesklasse vollzog sich in Jößnitz ein Neuaufbau, der im vergangenen Jahr in der Rückkehr in die Landesliga gipfelte.

Dort musste die Mannschaft um Kapitänin Christiane Gotte, die aus ihrer Zeit in Jena Bundesliga-Erfahrung mitbringt, erstmal Rückschläge  und  zahlreiche  Verletzungsausfälle  verkraften.  Doch  das  eingeschworene  Team  um  Trainer  Peer Gall fing sich, ging mit dem zweiten Saisonsieg  in  die  Winterpause. Christiane Gotte ist überzeugt, dass ihre Mannschaft vom Tabellenende wieder wegkommt: „Wir sind durch die  Erfahrungen der  vergangenen Wochen stärker geworden.“

Quelle: Freie Presse

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