Teamgeist versetzt Berge

SVV Plauen schafft Rückkehr in die deutsche Wasserball-Spitze


Dass die Wasserballer des SVV  Plauen  am  Ende  der  Bundesliga-Saison  2017/18  wieder  das Recht auf den Aufstieg von der A- in die B-Gruppe erkämpft hatten, freute nicht nur die vielen Fans im Vogtland. Fast ebenso groß war die Vorfreude  auf  die  Duelle  im  Plauener Stadtbad bei den deutschen Spitzenmannschaften  wie Spandau  Berlin oder  Waspo  Hannover.  Die  sind zwar sportlich der Konkurrenz aus dem  tiefsten  Sachsen  haushoch überlegen,  geben  selbst  in  der Champions League eine gute Figur ab  –  aber  eine  Atmosphäre   wie  in Plauen  mit  hunderten  lautstarken Fans ist auch für sie einzigartig. Deshalb machten auch sie den  SVV-Verantwortlichen  Mut,  als  die  noch überlegten, nach 2015/16 ein zweites  Mal  das  Abenteuer  zu  wagen, sich  mit  den  besten  deutschen Mannschaften zu messen.

Wie  es  derzeit  aussieht,  macht sich  der  Mut  bezahlt,  droht  nicht wieder ein sang- und klangloser Abstieg  wie  2016.  Schon  jetzt  hat  der SVV genausoviele Punkte eingefahren wie vor drei Jahren in der ganzenSaison. Er liegt auf einem Nichtabstiegsplatz  und  hat  den  Klassenerhalt  noch  in  der  eigenen Hand.
Eine  Ursache  dafür  sieht  Trainer Jörg Neubauer in der gesammelten Bundesligaerfahrung:  „Wir  gehen nicht mehr so verkrampft heran, lassen  uns  von  Niederlagen  nicht  die Stimmung verderben, behalten denSpaß am Sport.“ Defizite, die es zum Beispiel  schon  aufgrund  des  vergleichsweise  kleinen  Kaders  gibt, macht  das  Team  mit  Leidenschaft und  Kampfgeist  wett.  Dennoch wachsen in Plauen nicht die Bäume in den Himmel. „Wir können immer nur  von  Saison  zu  Saison  planen“, räumt Neubauer ein.

Quelle: Freie Presse

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