Mit Bestzeit zum WM-Gold

Geherin Brit Schröter vom LAV Reichenbach ist 13-fache Deutsche Meisterin


„Die zehn Kilometer von Torun waren eigentlich nicht für Bestzeiten ausgelegt. Der Pendelkurs war nicht gerade flach. Das Absperrband flatterte oft zwischen die Beine. Es gab keinerlei Zwischenzeiten, um sich orientieren können. Na ja, am Ende stand trotzdem eine Bestzeit und obendrauf der Weltmeistertitel. Das ist nicht logisch zu erklären“, erinnert sich Brit Schröter an ihren größten Erfolg 2019. Die 45-Jährige vom LAV Reichenbach hat sich seit gut 30 Jahren der Leichtathletik verschrieben, seit 2007 dem Gehen. Das liegt in der Familie. Auch Ehemann Uwe und Schwester Bianka Schenker sind auf flotten Sohlen unterwegs, haben schon zig nationale und internationale Titel eingeheimst. Langsam hat das Zählen aufgehört. „Inzwischen sind es bei mir 13 Deutsche Meistertitel und 26 internationale Medaillen. Jeder von uns hat seine eigene Sammlung. Nur die wertvollsten Preise hängen an der Wand“, sagt die Heilerziehungspflegerin. „Mir liegen die kürzeren Distanzen mehr und am liebsten auf der Bahn“, räumt sie ein.

Zur WM in Torun gewann sie auch den Titel über 3000 Meter Bahngehen und im Team Silber über besagte zehn Kilometer. „Und das nur elf Sekunden hinter Gold. Das sind etwa 30 Meter auf 30 Kilometer. Ganz schön eng!“ Nicht ganz so eng ging es bei anderen Läufen zu. Brit Schröter war über 3000 Meter Bahngehen Deutsche Meisterin und Landesmeisterin, Siegerin bei der Erfurter Stunde im 3000-Meter-Bahngehen und in Niederaichbach über die Fünf-Kilometer-Distanz, belegte zweite Plätze über fünf Kilometer in Podebrady und in Naumburg.

Quelle: Freie Presse

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