Silber krönt Comeback

Ringer Maximilian Schwabe vom KSV Pausa findet schnell zu alter Form


Nach einer schweren Schulterverletzung aus dem Jahr 2018, die ihn monatelang zum Pausieren zwang, lautete Maximilian Schwabes Saisonziel für 2019, möglichst schnell wieder den Anschluss an die nationale Spitze herzustellen. Auch wenn am Ende nicht alle Wünsche für das sportliche Aushängeschild der Ringer des KSV Pausa aufgingen, so gelang ihm sein Vorhaben doch besser, als es zu erwarten war.

Schon im April bewies der Syrauer, der als Polizeiangehöriger am Stützpunkt in Leipzig lebt und trainiert, mit dem Titelgewinn bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Markneukirchen, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Einen Monat später legte der Griechisch-Römisch Spezialist bei den Deutschen Meisterschaften im bayerischen Kaufbeuren nach. Unter 24 Teilnehmern krönte er sein Comeback mit der Silbermedaille in der 72-KilogrammKlasse. Kampferfahrung sammelte er zudem in der 1. Bundesliga beim ASV Schorndorf, wohin er nach dem Rückzug der WKG Pausa/Plauen aus der obersten deutschen Liga wechselte und bei seinem Einsätzen fast immer als Sieger die Matten verließ.

Beim Deutschen Ringer-Bund hat man den Vogtländer wieder auf dem Zettel, nominierte ihn für internationale Aufgaben. So siegte er bei Turnieren in Landgraaf in den Niederlanden und in Warnemünde. Den erhofften Sprung zur WM in Kasachstan verpasste er allerdings, was auch seinen Hoffnungen auf Olympia in Tokio einen Dämpfer versetzte. Immerhin zählt der 27-Jährige auch in diesem Jahr wieder zum Perspektivkader des Deutschen Ringer-Bundes. Mit ihm ist auch 2020 zu rechnen.

Quelle: Freie Presse

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