In Liga 2 nicht zu schlagen

SVV-Wasserballer nach freiwilligem Abstieg dick im Geschäft


Mit Platz 5 erzielten die Wasserballer des SVV Plauen in der vergangenen Saison ihre beste Platzierung in der 1. Bundesliga in der Vereinsgeschichte. Dennoch entschied sich im Sommer die Vereinsführung für den freiwilligen Rückzug in die 2. Liga. Eine zu dünne Spielerdecke und wirtschaftliche Risiken zwangen zu diesem Schritt. Schnell wurde klar, dass die Männermannschaft in der 2. Liga für pure Dominanz stehen würde.

Nach elf Spielen führen die Plauener Wasserballer ohne Punktverlust die Tabelle der Staffel Ost an und machen keinerlei Anzeichen, auf der Zielgeraden noch einbrechen zu können. Nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte in der höchsten deutschen Wasserballliga hat das Plauener Team um Spielertrainer Tamas Korpácsi einen erfolgreichen Umbruch vollzogen. Ehemalige Leistungsträger wurden durch Nachwuchsspieler ersetzt und zusammen mit den erfahrenen Aktiven zu einer starken Mannschaft formiert. Das spiegelt auch der Saisonverlauf in der 2. Liga wider. Elf Spiele, elf Siege – und dazu ein phänomenales Torverhältnis von 213 geschossenen Toren zu 62 Gegentreffern.

Mit Ausnahme des 9:6-Sieges gegen die SG  Neukölln Berlin schlug der SVV Plauen jeden Gegner deutlich und kassierte nie mehr als zehn Gegentore in einem Spiel. Dem gegenüber stehen im Schnitt 19,4 eigene Treffer. Zwar schraubte man das Trainingspensum gegenüber der Zeit in der 1. Bundesliga herunter, dennoch scheint kaum ein Gegner in der 2. Liga den Plauener Wasserballern Paroli bieten zu können. Mittlerweile beschäftigen sich die SVV-Verantwortlichen schon mit dem Gedanken, in die B-Gruppe der Wasserball-Bundesliga zurückzukehren.

Quelle: Freie Presse

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