Unsere Vereinshelden 2025

Bei der vogtländischen STERNQUELL SPORTGALA VOGTLAND hat die große Bühne diesmal zuerst den Ehrenamtlern gehört. Ohne diese Vereinshelden hätte es viele sportliche Erfolge nicht gegeben.

Hinter jedem sportlichem Erfolg, egal ob auf großer Bühne oder beim beschaulichen Vereinssportfest, hinter jedem lautstark gefeierten oder still genossenen Sieg über ehrgeizige Konkurrenz oder auch nur über den inneren Schweinehund steht zumeist eine ganze Anzahl helfender Hände, die selten genug wahrgenommen werden. Hier im Saal weiß jeder nur zu genau, wovon die Rede ist. Dem Kreissportbund Vogtland e.V. und dem Vogtlandkreis ist es seit jeher wichtig, derartiges Engagement angemessen zu würdigen. Er hat es sich daher zur Tradition gemacht, alljährlich im Vorfeld der Sportgala einige der rührigsten Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Vereinsfunktionäre und auf viele andere Weise für den Sport aktiven Vogtländer für ihren Einsatz auszuzeichnen. Bisher diente dazu immer eine Feierstunde im Landratsamt. Angesichts der Tatsache, dass es nicht unbedingt leichter geworden ist, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, hat die mit der Vorbereitung der Sportgala betraute Arbeitsgruppe den Entschluss gefasst: Diese guten Seelen gehören auf die große Bühne!

Diesen Vereinshelden wurden durch ihre Sportvereine vorgeschlagen und zur STERNQUELL SPORTGALA VOGTLAND 2025 ausgezeichnet:


Falk Forster vom 1. FC Wacker Plauen: In vielerlei Funktionen hat sich Falk Forster für den Fußballverein aus der Plauener Ostvorstadt unentbehrlich gemacht: als Spieler, Vorstandsmitglied, Vereinschronist oder Nachwuchstrainer. Auf seine Initiative geht der Enkelgarten zurück, die Umgestaltung eines leeren Kleingartens neben dem Sportplatz zu einer Spiel- und Freizeitoase. Während der Corona-Pause gestaltete er für den 1. FC Wacker ein kleines Fußballmuseum. Seit sieben Jahren trainiert er die Fußballer des Jahrgangs 2011. Nach Kräften unterstützt Falk Forster natürlich auch Tochter Malena, eine hochtalentierte Nachwuchskickerin, die vor kurzem in die sächsische U-14-Landesauswahl berufen wurde.

Sylvia Ellrich-Neugebaur vom 1. Gesundheits- und Reha-Sportverein Vogtland: 20 Jahre gibt es den Gesundheits- und Reha-Sportverein nunmehr, 18 Jahre davon hat Sylvia Ellrich-Neugebaur mit großer Hingabe entscheidend geprägt, ganz besonders natürlich in der Zeit ab 2009, als sie den Vorstandsvorsitz übernahm. Sie erwarb alle erforderlichen Trainingslizenzen, organisiert Kurse und leitet sie selbst an, plant Wanderungen oder Feiern und kümmert sich um alle Büroarbeiten. Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Verein inzwischen in sechs vogtländischen Städten Stützpunkte betreibt und in Falkenstein 2021 seinen Hauptsitz eingerichtet hat. Trotz all dieser Belastungen hat sie stets in offenes Ohr für die Trainer und Kursteilnehmer. Sylvia Ellrich-Neugebaur genießt hohe Wertschätzung bei den Vereinsmitgliedern, die deswegen nicht lange überlegen mussten, sie dieses Jahr wieder in den Vorstand zu wählen.

André Schäfer vom Radsportverein 2plus4macht1 Plauen: Der BMX-Sport in Plauen ist untrennbar mit der Person André Schäfers verbunden. Als leidenschaftlicher Aktiver, und das schon seit rund 30 Jahren, hat er den Verein 2plus4macht1, der an der Weißen Elster im Plauener Zentrum einen weithin beliebten Skatepark betreibt, mitgegründet. Seit 2012 ist er Vereinsvorsitzender. Er gibt Trainingskurse, organisiert BMX-Wettbewerbe und Vorführungen im Skatepark. Es liegt ihm sehr am Herzen, seine Begeisterung für das Meistern der trickreichen BMX-Anlagen auf zwei schmalen Reifen weiterzugeben. Dabei sprüht er vor Ideen und arbeitet stets mit viel handwerklichem Geschick an der Erweiterung des Skateparks.

Dietrich Otto vom AC Atlas Plauen: Seit 54 Jahren hat sich Dietrich Otto dem Gewichtheben verschrieben, ist damit länger als jeder Andere Mitglied in seinem Plauener Verein. Als Aktiver noch im Nachwuchsalter schaffte er es anfangs der siebziger Jahre bis zur Teilnahme an DDR-Spartakiaden und DDR-Meisterschaften. 30 Jahre später stemmte er immer noch bei Meisterschaften in den Master-Altersklassen beachtliche Lasten. Das brachte ihm im Jahr 2000 Silber bei den Deutschen Meisterschaften ein. Seit 40 Jahren ist er als Kampfrichter im Einsatz, 2005 hat Dietrich Otto die Prüfung für die Bundeslizenz bestanden und ist damit im Besitz der höchsten Kampfrichterlizenz im Vogtland. Seitdem ist er regelmäßig bei Meisterschaften, Turnieren oder Bundesligakämpfen im Einsatz. Beim AC Atlas weiß man, dass man immer auf ihn zählen kann, egal ob Arbeitseinsätze angesetzt sind oder bei Wettkämpfen jede helfende Hand gebraucht wird. Gerne gibt Dietrich Otto seinen reichen Erfahrungsschatz im Verein an Jüngere weiter.

Viktor Brack vom Basketball-Club Vogtland: Die Plauener Basketballer loben Viktor Brack in den höchsten Tönen für die Leidenschaft und Hingabe, die er für ihren Sport an den Tag legt, sei es als als Trainer oder auch nur als aktives Vereinsmitglied. Seine Sportkameraden nennen Viktor Brack deswegen auch die „Seele des Vereins“, die treibende Kraft hinter den Erfolgen auf und neben dem Spielfeld. Als Trainer bringt er den Spielerinnen und Spielern nicht nur Technik und Taktik bei, sondern auch Werte wie Teamgeist, Respekt und Fairness. Seit Jahren investiert er viele Stunden seiner Freizeit in die Förderung des Basketballsports im Vogtland, sei es als Trainer, Organisator oder Funktionär.

Heiko März vom Elsterberger BC: Wann immer er gebraucht wird, können die Elsterberger Fußballer auf Heiko März zählen. Nicht zuletzt seine beim Deutschen Fußball-Bund absolvierte Managerausbildung kommt ihnen dabei zugute. Seit drei Jahren ist er Clubberater des Sächsischen Fußballverbandes für den Raum Vogtland, Zwickau und Erzgebirge und dient damit als Bindeglied zwischen den Vereinen, den Kreisverbänden und dem Landesverband. Heiko März war einige Zeit in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Elsterberger BC tätig. Nachdem er dem VFC Plauen in schwierigen Zeiten mit seiner Erfahrung im Geschäftsbetrieb unterstützte, leitet der heute 54-Jährige seit Dezember 2022 die Geschäftsstelle des Oberligisten BSG Wismut Gera.

Sabrina Lukas vom HC Einheit Plauen: Seit rund 19 Jahren gehört Sabrina Lukas dem traditionsreichen Plauener Handballverein an. In dieser Zeit vergrößerte sich Schritt für Schritt ihr Verantwortungsbereich beim HC Einheit, dessen Aushängeschild die Männermannschaft in der Mitteldeutschen Regionalliga ist. Begonnen hat sie als Übungsleiterin für die E- und D-Jugendlichen. Seit 2008 ist sie als Schiedsrichterin im Spielbezirk Chemnitz tätig. Bald kam die Funktion der Pressesprecherin des HC Einheit hinzu, in der sie die Außendarstellung des Vereins maßgeblich prägte. Seit 2014 lenkt Sabrina Lukas als Vorstandsvorsitzende die Geschicke des Vereines und legt auch dabei große Einsatzbereitschaft an den Tag.

Jessica Merz vom CCV Cheermania Auerbach: Seit weit über 20 Jahren hat sich Jessica Merz dem Cheerleadersport verschrieben und in dieser Zeit Anteil an den Erfolgen des Auerbacher Vereines. Ihre Erfahrung als Aktive gibt sie seit zehn Jahren als Trainerin im Kinder-Breitensport weiter. Derzeit betreut sie drei verschiedene Nachwuchsmannschaften. Dabei kommt ihr die Ausbildung in den beiden Disziplinen Performance Cheer und Cheerleading zugute. Seit 2022 besitzt sie die C-Lizenz als Cheerleading-Trainerin. Für die Übungseinheiten pendelt sie regelmäßg von Lichtentanne nach Auerbach. Seit längerem betreut Jessica Merz außerdem eine Cheerleading-AG an der Montessori-Schule in Limbach. Ihre Begeisterung für diese Sportart hat auf die siebenjährige Tochter Jillian abgefärbt, die inzwischen auch als Aktive dabei ist.

Uwe Knittel vom KSV Pausa: Wie viele erfolgreiche Sportler hat auch Uwe Knittel den Weg vom Aktiven zum Trainer beschritten. Er bestritt schon als Nachwuchsringer erfolgreich Wettkämpfe für seinen Pausaer Verein. Viele Medaillen und Pokale waren der Lohn dafür, mit ordentlich Trainingsschweiß das sportliche Talent zu verbessern. Jahrelang war er Mitglied der ersten Mannschaft des KSV. Nach seiner aktiven Zeit bildete er sich als Trainer weiter und ist heute im Besitz der B-Lizenz. Sein Wissen gibt er nun an die Pausaer Nachwuchsringer weiter, wobei er sich als engagierter und zielstrebiger, aber auch als kritischer und leistungsorientierter Übungsleiter bewährt.

Emily Pfeiffer vom LATV Plauen: Dreimal pro Woche ist Emily Pfeiffer auf dem Sportplatz anzutreffen, wo sie Nachwuchsleichtathletinnen und -athleten im Alter ab zehn Jahren trainiert. Dabei legt sie viel Einsatzfreude an den Tag und beweist großes Fachwissen. Dabei ist die junge Frau selbst noch eine aktive Leichtathletin, wobei sie sich auf die Sprintstrecken, den Weitsprung und Dreisprung spezialisierte. Die von ihr trainierten Talente eifern ihrem Vorbild inzwischen mit einigem Erfolg bis hin zu Landesmeistertiteln nach. Emily Pfeiffer wird wegen ihres sympathischen Auftretens im Verein sehr geachtet.

Gabriele Gerth vom LAV Reichenbach: Auf vielseitige Weise trägt Gabriele Gerth zur Erfolgsgeschichte des Reichenbacher Leichtathletikvereins bei. So führt sie seit elf Jahren als Trainerin Jugendliche bis hin zu nationalen Spitzenleistungen. Mindestens dreimal pro Woche ist die 58-Jährige dafür auf den Sportanlagen im Einsatz. Hinzu kommt die Betreuung der Sportler an unzähligen Wochenenden bei Wettkämpfen. Gabriele Gerth ist im Besitz der C-Lizenz als Trainerin. Im Vorstand des LAV Reichenbach zeichnet sie für den Wettkampf- und Leistungssport verantwortlich. Bei Wettkämpfen ihres Vereines fungiert sie zudem als Kampfrichterin.

Silke Ziegler vom SVV Plauen:  Dem Synchronschwimmen widmet sich Silke Ziegler beim Schwimmverein Vogtland Plauen mit großer Leidenschaft und Einsatzbereitschaft. Seit Jahren steht sie als Übungsleiterin dieser Abteilung am Beckenrand des Plauener Stadtbades. Dabei leitet sie die jungen Sportlerinnen mit viel Geduld und Ausdauer an. Etwa 40 Mädchen aller Altersgruppen hat sie unter ihren Fittichen. Vom Vorstand wird Silke Ziegler als große Stütze ihres Vereins geschätzt.

Nils Lorenz von der SG Jößnitz: Dass im Vogtland neben dem Plauener Club mit der SG Jößnitz ein weiterer Verein im sächsischen Spielbetrieb mitmischt, ist nicht zuletzt der Verdienst von Nils Lorenz. In beiden Vereinen bringt er sich als Übungsleiter ein, hat inzwischen auch eine entsprechende Ausbildung absolviert. Wenn er gebraucht wird, ist auf ihn Verlass, egal ob bei der Organisation von Veranstaltungen, bei der Betreuung der Nachwuchssportler oder einfach wenn sein Ratschlag gebraucht wird. In der Abteilung Basketball gilt er als einer derjenigen, die den Laden am Laufen halten, nicht nur als Macher, sondern als Mensch mit großem Herz.

Jochen Frank vom SV Triebel: Als echten Allrounder mit handwerklichem Geschick beschreiben seine Sportfreunde vom SV Triebel das Vereins-Urgestein Jochen Frank. Viele Jahre lang war er auf den Fußballplätzen des Vogtlandkreises als zweikampfstarker Gegenspieler gefürchtet, seit nunmehr über 30 Jahren kümmert er sich als Platzwart nicht nur um den Rasen des Triebeler Sportplatzes. Er hält die Außenanlagen in Schuss, legt bei Festen und Veranstaltungen tatkräftig Hand an. Jochen Frank stellt Material für die Jugendarbeit zur Verfügung, kümmert sich um den Einlass bei Fußballspielen, übernimmt Einkäufe und baut auch mal auf die Schnelle eine neue Treppe. Auch ihren Ausschankwagen haben die Triebeler ihrem Platzwart zu verdanken.

Petra Saliger vom Tauchclub Nemo Plauen: Seit ihrem Vereinseintritt vor rund 18 Jahren betrachtet Petra Saliger den TC Nemo nicht nur als sportliche Heimat, in der sie aktiv dem Flossenschwimmen nachgehen kann. Bis 2013 kümmerte sie sich vier Jahre lang für die Umweltarbeit des Tauchclubs. Danach war sie drei Jahre lang als Schriftführerin tätig. Seit 2017 nun hat Petra Saliger das verantwortungsvolle Amt der Schatzmeisterin inne. Ob Förderanträge, Mitgliederbeiträge, Rechnungen oder die Kommunikation mit anderen Vereinen: Beim TC Nemo weiß man diese Belange in zuverlässigen Händen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem funktionierenden Vereinsleben.

Heinz Hager vom Vogtländischen Wanderverband: Seit über 30 Jahren ist die Abteilung Wandern des ESV Lok Adorf die sportliche Heimat des 71-jährigen Heinz Hager. Vor fünf Jahren übernahm er deren Leitung. Darüber hinaus engagiert er sich mit ganzer Kraft im Dachverband der vogtländischen Wanderer. Wenn immer es geht, ist er bei den Aktionen des Verbandes zur Stelle, egal ober beim Pflanzen von Bäumen, bei der Verpflegung von Wanderern oder bei der Absicherung von Angeboten für Kinder oder Senioren. Dass so große Herausforderungen wie der 4. Deutschen Winterwandertag 2020 in Schöneck oder der Sächsische Wandertag 2022 in Plauen gemeistert wurden, ist nicht zuletzt auch sein Verdienst. Seit fünf Jahren ist er auch im Besitz der C-Lizenz als Übungsleiter Breitensport. Seit 2023 gehört er dem Präsidium des Vogtländischen Wanderverbandes an.

Bernd Schneider vom Vogtländischen Radsport-Team Plauen: Seit sage und schreibe 73 Jahren hat sich der heute 81-jährige Bernd Schneider dem Radsport verschrieben. 1952 bestritt er im Trikot der BSG Rotation Plauen sein erstes Rennen. Nach Ende seiner aktiven Zeit wechselte er in die Kampfrichtersparte. 1974 gründete Bernd Schneider in Plauen ein Radsport-Leistungszentrum für Kinder und Jugendliche. 1988 qualifizierte er sich zum Nationalen Kommissär des internationalen Radsportverbandes. Er war jahrzehntelang bei internationalen Radrennen und Rundfahrten wie zum Beispiel bei der Friedensfahrt als Motorradbegleitung im Einsatz, ebenso bei DDR- und Deutschen Meisterschaften, bei Sechs-Tage-Rennen auf der Bahn, dem Sachsenring-Radrennen oder der Thüringen-Rundfahrt der Frauen. Bis zu seinem 80. Lebensjahr leistete der Plauener als Rennschiedsrichter oder Dopingkommisar eine geschätzte ehrenamtliche Arbeit. Dass es in Plauen Radsportveranstaltungen wie Querfeldeinrennen im Reusaer Wald und am Neundorfer Wasserturm ebenso gab wie Straßenrennen um den Pokal des Oberbürgermeisters, ist vor allem sein Verdienst. Für die Sportler in seinem Verein ist er bis heute mit seiner Erfahrung ein gefragter Ratgeber.

Heidemarie Stöhr vom Volleyball-Sportverein Oelsnitz: An der Erfolgsgeschichte des VSV Oelsnitz hat Heidemarie Stöhr etliche Seiten mitgeschrieben. Bis 2024 übte sie viele Jahre lang das Amt der Schatzmeisterin aus. In dieser Funktion hat sie großen Anteil daran, dass der Verein die wirtschaftliche Basis bis hin zum Spielbetrieb in der 3. Liga schaffen konnte. Doch damit nicht genug konnte man beim VSV immer auf sie zählen, sei es bei Mitgliederversammlungen, Volleyballturnieren oder Feiern. Nicht zuletzt trug sie mit Rat, Tat und Ideen dazu bei, die Heimspiele der ersten Männermannschaft zum von Volleyballanhängern im Vogtland und weit darüber hinaus geschätzten Erlebnis zu gestalten. Auf ihre Tatkraft kann der Verein auch nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand zuverlässig zählen.

Thomas Meisinger vom VSC Klingenthal: Wintersportanhängern ist der Name Thomas Meisinger ein Begriff. Er findet sich an der Ehrentafel der wohl berühmtesten Schanze der Welt auf dem Holmenkollen in Oslo, wo der Tannenbergsthaler vor fast genau 48 Jahren mit 98,5 Metern Schanzenrekord gesprungen war. Dem Klingenthaler Stützpunkt blieb der DDR-Meister von 1977 auf der Großschanze auch nach seiner aktiven Zeit erhalten. Als gewissenhafter und ungemein einsatzbereiter Präparator der Loipen rings um Mühlleithen hat er sich bei den Wintersportfreunden im In- und Ausland hohes Ansehen erworben. Diese Arbeit hat Thomas Meisinger, der in wenigen Tagen seinen 68. Geburtstag feiert, mit in den Ruhestand genommen. Das bedeutet nicht nur viele Stunden Einsatzzeit im Winter, sondern auch, die Strecken schon im Herbst für die Winterpräparierung vorzubereiten und für die nötige Ausschilderung zu sorgen. Besonders liegt ihm dabei die beliebte Kammloipe am Herzen samt ihrer Nebenstrecken. Natürlich kümmert er sich nicht nur das Wohl der Langläufer. Auch beim Präparieren der Großschanze in der Vogtland-Arena oder der Vogtlandschanzen legt der frühere Topspringer oft mit Hand an.

Petra Gemeiner vom PSV Plauen: Fragt man die Mitglieder des PSV Plauen nach der guten Seele des Vereins, fällt mit Sicherheit der Name Petra Gemeiners. Seit über 35 Jahren ist sie aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. 1989 hat sie ihre Tätigkeit als Übungsleiterin der allgemeinen Sportgruppe und der Senio-
rensportler aufgenommen. Auch gesundheitliche Probleme hindern sie nicht daran, zweimal pro Woche für ihre Trainingsgruppen da zu sein. Sehr gewissenhaft bereitet sie ihre Übungsstunden vor, hat immer ein offenes Ohr für ihre Sportlerinnen und Sportler. Seit 20 Jahren bringt sie sich als Vorstandsmitglied nach Kräften in die Vereinsarbeit ein. Dabei leistet sie mehr als sie eigentlich müsste, zum Beispiel wenn es im die Sauberkeit in der Turnhalle geht. Stehen beim PSV Wettkämpfe oder andere Vereinsaktivitäten an, kann man sich auf ihre Mitarbeit immer verlassen.  

Texte: Peter Janka / Fotos: privat/Vereine

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